Frank Lemser -  Produktmanagement Blog - Seite 10

Frank Lemser

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Veröffentlicht von am in Informationen für Produktmanager
  1. Wenn das Produktmanagement seine Aufgabe nicht erledigt, dann werden andere Abteilungen diese Lücken füllen.
  2. Entwickele Produkte für Marktprobleme, die dringend und allgegenwärtig sind, und für dessen Lösung die Marktteilnehmer bereit sind zu bezahlen.
  3. Das Firmengebäude ist voll von Produktexperten. Das Unternehmen braucht Marktexperten!
  4. Die Antwort auf die meisten Fragen findest du nicht im Firmengebäude.
  5. Die Probleme des Marktes bestimmen, was in das Produkt kommt.
  6. Deine Meinung, obwohl sicherlich interessant, ist irrelevant.
  7. Je mehr Zeit du mit den strategischen Aufgaben verbringst, umso weniger Zeit verschwendest du mit taktischen Dingen.
  8. Du benötigst für jede Käufer-Persona ein Positionierungsdokument.
  9. Mit der Positionierung liegt der Fokus auf dem, was du für den Käufer tun kannst.
  10. Die Positionierung sollte abgeschlossen sein, bevor die Entwicklung beginnt.

Produktmanagement Regeln – Teil 1

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Veröffentlicht von am in Zitate

Nichts ist mehr gefährlicher als eine Idee, wenn du nur eine Idee hast. — Emile-Auguste-Chartier

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Das sehr amüsante Editorial der c’t zeigt es gibt noch viel Arbeit für das Produktmanagement in der Werbewirtschaft.

Und ewig grüßt die Werbebotschaft

Google liest seit Jahren unsere Mails, jeder hat sich schon mal eine Rabattkarte aufschwatzen lassen und alle bestellen im Internet. Daten über unser Konsumverhalten, unsere Vorlieben und Verträge werden gesammelt und gehandelt, verknüpft und ausgewertet. Und die Gesetze, die unsere persönlichen Daten schützen sollen, werden lasch gehandhabt und oft verletzt.

Aber sehen wir es doch mal positiv: Da macht sich jemand die Mühe, unsere geheimsten Wünsche herauszufinden. Das Angebot an Waren und Dienstleistungen ist kaum noch zu überblicken – prima, wenn da jemand vorsortiert und mir genau das anbietet, was wirklich meinen Bedürfnissen entspricht! Informationen aus unterschiedlichen Quellen – das kennen wir aus dem Fernsehkrimi – lassen sich mit gewieften Methoden zu einem differenzierten Persönlichkeitsprofil zusammenbasteln. Ist doch spannend, was ausgefuchste Werber mit unseren Daten anstellen!

Doch irgendwas läuft da nicht rund: Zur Buchmesse neulich in Frankfurt gab es kaum noch freie Zimmer. So geriet ich an eines, das offenbar in den frühen Fünfzigern möbliert, anschließend häufig bewohnt, aber nie renoviert wurde. Die halbe Nacht verbrachte ich damit, nicht von der abschüssigen Matratze zu rutschen. In diesem Hotel möchte ich nie wieder übernachten, das weiß ich sicher. Mein Browser weiß es leider nicht: Täglich blinkt nun auf meinem Bildschirm Werbung für eben dieses Haus.

Vor ein paar Wochen bestellte ich ein Sommerkleid im Internet. Es war ein schwacher Moment, ich hatte Sehnsucht nach langen, warmen Abenden und … klick, war es passiert. Das Kleid stand mir nicht, ich habe es längst zurückgeschickt. Aber mein Browser zeigt mir seitdem hartnäckig immer neue Variationen von genau diesem Modell.

Im Postfach herrscht derselbe Wiederholungszwang: Mein Nachbar beispielsweise ist seit ein paar Monaten Kabel-Deutschland-Kunde. Eigentlich ist er sehr zufrieden, wären da nicht seither die ständigen Mails, mit denen der Provider ihn als Neukunden gewinnen möchte. Aus dem T-Mobile-Vertrag eines anderen Bekannten geht eindeutig hervor, dass er ein iPhone besitzt. Dennoch will die Telekom ihm regelmäßig per Mail den Kauf eines iPhones schmackhaft machen.

Liebe Werbestrategen! Ich bin enttäuscht. Es ist November. Erste Nachfröste, Winterzeit. Da träumt man von flauschigen Fleecejacken, Rotwein, Mini-Breaks in Wellnesshotels. Aber doch nicht von ungemütlichen Hotelzimmern und schlecht sitzenden Sommerfähnchen. Muss ich denn erst zigmal auf die Dinge klicken, die mich interessieren, bevor ich sie – dann allerdings penetrant – als personalisierte Werbung gezeigt bekomme? Sollte ich Mails an mich selbst versenden, in denen "Fleecejacke, Fleecejacke, Wellnesshotel, Wellnesshotel" steht? Wieso bietet Ihr uns Verträge an, die wir bereits abgeschlossen haben und Geräte, die wir längst besitzen? Ist das alles, was die schlauen Algorithmen aus all den persönlichen Daten herausbekommen? Den Profilern im Fernsehkrimi zuzuschauen, finde ich spannender. (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">dwi)

Dorothee Wiegand

 

Quelle c’t: http://www.heise.de/ct/artikel/Editorial-1370342.html

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Die irische Billigfluglinie Ryanair hat sich wieder eine neue Masche ausgedacht, um aufzufallen. Die Konzernspitze plant, den Fluggästen eine App zur Verfügung zu stellen, mit der sie während des Flugs neben Videospielen und Filmen "Pay per View"-Pornos anschauen können. (Quelle taz.de)

Vieles habe ich schon gelesen und es ist wohl eine alte Weisheit der Marketing-Strategen “Sex sells”. Ryanair hat sicherlich heute schon kein glänzendes Image, doch zumindest haben sie den preisbewussten Marktteilnehmer auch billig ans Ziel gebracht und somit die Anforderung dieser Marktteilnehmer erfüllt. Nun legt man sich neben dem billig Image auch noch das anstößige Image zu.
Für mich stellt sich hier die Frage, welcher Reisende ist daran interessiert in Zusammenhang mit Porno gebracht zu werden? Mag sein das es eine Personengruppe gibt, die aus Spaß mit dieser Airline an den Ballermann fliegt. Aber wer möchte sich als Familie oder Geschäftsreisender jedes Mal anhören ”Und wieder Porno gekuckt im Flieger?”.

Was ist Eure Meinung? Wie seht Ihr solche Aktionen?

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Veröffentlicht von am in Aufgaben Produktmanagement

GfK und Serviceplan haben 265 echte Neueinführungen untersucht. Fazit der Studie: Die Ideen scheitern, weil die Idee zwar neu ist, aber nicht neu genug. Sie scheitern, weil der Preis nicht zur Leistung passt, weil Produkt und Marke nicht passen, keine Käuferzielgruppe definiert ist oder der Produktmanager nicht in der Lage ist, Mediapläne zu lesen. Die Innovationen scheitern, weil Markenartikler das Einmaleins des Marketings nicht beherrschen.

 

Alle in diesem Artikel genannten Punkte sind Bestandteile des Marketing Mixes, der für Produktmanger ein wichtiges Werkzeug ist. Der Marketing Mix muss jedoch mit den richtigen Inhalten befüllt werden und sich an einer genauen Zielgruppe ausrichten.

Tipp: Nutzen Sie für das korrekte Aufstellen des Marketing Mix im Produktmanagement das Persona-Konzept

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