Neueste Beiträge -  Produktmanagement Blog - Seite 7
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Veröffentlicht von am in Kommentar

" It’s a floor wax. No, it’s a dessert topping. Microsoft’s new whatever-the-F-it-is operating system is a confusing, Frankenstein’s monster mix of old and new that hides a great desktop upgrade under a crazy Metro front-end."

Quelle: http://winsupersite.com/windows-8/windows-8-sales-well-below-projections-plenty-blame-go-around

”Where can you click? Everything looks flat, and in fact "Change PC settings" looks more like the label for the icon group than a clickable command. As a result, many users in our testing didn’t click this command when they were trying to access one of the features it hides.”

Quell: http://www.useit.com/alertbox/windows-8.html

Hidden Features Windows 8:

”Physische Datenträger kann man in Windows 8 und Windows Server 2012 zu Speicherpools zusammenfassen. Sie dürfen eine Größe von bis zu 4 Petabyte erreichen, und ihre Anzahl ist nicht begrenzt. Wie das Ganze in der Praxis funktioniert, erläutert folgender Beitrag inklusive Schritt-für-Schritt-Video.“

Quelle: http://www.tecchannel.de/server/windows/2039715/speicherpools_in_windows_8_und_windows_server_2012_anlegen/?qle=rssfeed_

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Im folgenden nehme ich Bezug auf den folgenden Artikel:
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ballmer-Surface-Verkaufszahlen-bislang-bescheiden-1748037.html

Ballmer: Microsoft Surface-Verkaufszahlen bislang "bescheiden"

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat eingeräumt, dass sich der neue Tablet-Computer Microsoft Surface seines Unternehmens noch nicht optimal verkauft. Das sagte er laut einem Bericht von Dow Jones Newswire gegenüber der französischen Tageszeitung Le Parisien. Als einen Grund dafür nannte Ballmer demnach, Surface sei bisher nur online und in einigen Microsoft Stores in den USA erhältlich, es werde aber daran gearbeitet, die Verkaufskanäle auszubauen. Genaue Verkaufszahlen gab Ballmer nicht bekannt.

Kurze Analyse Vertriebskanäle:

Apple

Microsoft

Apple Stores Microsoft Stores
Webseite Apple Webseite Microsoft
Elektronikmärkten mit Apple-Stand und Beratung (BestBuy, Saturn, Mediamarkt, etc.)

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Elektronik und Computershops

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Onlineshops (Amazon, Alternate, BestBuy, etc.)

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Die Vertriebskanäle für das Microsoft Surface sind im Vergleich zu Apple iPad beschränkt und erreichen nur sehr wenige Konsumenten. Für die Definition der Vertriebskanäle ist immer das Produktmanagement verantwortlich, denn das Produktmanagement erfährt über die Definition der Buyer-Persona wo und wie die potentielle Kunden einkaufen. Auch die Wettbewerbsanalyse sollte in der Regel die Vertriebskanäle der Wettbewerber genau betrachten und Aufschluss für eine Entscheidung geben.

Wie definieren Sie Ihre Buyer-Persona? Sind Vertriebskanäle Teil Ihrer Wettbewerbsanalysen?

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Veröffentlicht von am in Aufgaben Produktmanagement

Im 2. Teil “Beispiele Produktpositionierung” beziehe ich mich auf die vorangegangen Artikel: “Beispiele Produktpositionierung Google Apps for Business” und “Produktpositionierung richtig machen”.

Das die Produktpositionierung und somit die richtige Marktmessage auch ein Problem für große und bekannte Unternehmen darstellt, ist mir im Laufe meiner Tätigkeit schon häufiger begegnet. An Hand eines Vergleiches zwischen zwei Schwergewichten der IT, die mit ähnlichen Produkten am Markt sind, erfahren Sie exemplarisch, wie unterschiedlich die Produkte positioniert und kommuniziert werden.

1. Zweites Beispiel Produktpositionierung – Microsoft Office 365

Microsoft fast unter dem Produkt Office 365 zahlreiche, bereits bekannte Produkte und Technologien zusammen, um aktuelle Marktprobleme zu lösen. Daher ist es notwendig das Bundle der vorhandenen Technologien neu und zeitgemäß zu positionieren.

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Wie im obigen Bild zu sehen wird dem potentiellen Kunden vermittelt: Du kannst auf sehr einfache Weise im Team zusammenarbeiten und dieses auch ohne großen, komplizierten technischen und administrativen Aufwand.
Meine persönlichen Markterfahrung bestätigt dieses. Insbesondere kleine und mittlere Organisationen wollen immer enger zusammenarbeiten, jedoch sind die Kosten für Technik zu hoch und die aufgewendeten Zeiten für die Administration ist zu viel. Daher spricht Microsoft mit Office 365 vorwiegend diese kleinen bis mittleren Organisationen und Unternehmen an.
Microsoft kommuniziert also sehr eindeutig: “Wir haben verstanden und hier ist eine Lösung für die bekannten Marktprobleme.”

Wichtiger Hinweis: Denken Sie bitte an die von mir viel zitierten Sätze: “Finden Sie ein Problem, für dessen Lösung Marktteilnehmer bereit sind Geld zu zahlen. Marktteilnehmer sind bereit Geld zu zahlen, wenn ihre Lösung dem Marktteilnehmer Zeit oder/und Geld spart.”

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Informiert man sich weiter auf den Webseiten, so fällt im Unterschied zu Google Apps auf, dass mit der Positionierung bzw. mit der sich ergebenden Message auf den Marktteilnehmer eingegangen wird: “Entdecke was Office 365 deine Organisation tun kann.” Und tatsächlich wird kurz beschrieben dass ich mit Office 365 einfacher zusammenarbeiten kann, Dokumente teilen und gemeinsam bearbeiten kann, zugriff von jedem Gerät auf E-Mails und Kalender habe, ich auch die Möglichkeit habe eine eigene Webseite zu veröffentlichen und dass meine privaten Daten sicher sind.
Was meinen Sie, wird hier die 3 Sekunden Regel eingehalten, d.h. schaffen Sie es in ca. 3 Sekunden zu erfassen ob und welche Probleme für ihr Unternehmen gelöst werden, ohne dass Sie die Webseite verlassen wollen?
  
Es wird im Gegensatz zu Google ganz klar, das Produktmanagement von Microsoft war am Markt, es hat mit Marktteilnehmern gesprochen um deren Probleme zu verstehen. Das Produktmanagement hat es verstanden vorhandene Technologien von der Entwicklung zusammenführen zu lassen, um eine Lösung für aktuelle Marktprobleme zu schaffen. Daher ist die Positionierung des Produktes Office 365 gut gelungen, auch wenn die Produktpositionierung von Office 365 sicherlich noch in kleinen Teilen verbessert werden kann. Wenn die Produktmanager weiterhin mit den Marktteilnehmern über das Produkt sprechen, zuhören welche Probleme das Produkt im Detail noch löst, wird die Positionierung in zukünftig noch schärfer und zeigt noch klarer die 5-6 Lösungen für die meistgenannten Marktprobleme auf.

Übung Produktpositionierung für Sie

Als Übung schauen Sie sich bitte einmal die Produktpositionierung und die Kommunikation zu Ihrem Produkt an. Stellen und beantworten Sie sich folgende Fragen:

  1. Wer oder was steht im Mittelpunkt meiner Aussagen
  2. Beschreibe ich welches Problem für wen gelöst wird?

Nutzen Sie auch alle Hilfen und beachten Sie auch alle Punkte aus dem vorhergehenden Artikel zur Produktpositionierung.

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Veröffentlicht von am in Aufgaben Produktmanagement

In diesem Artikel “Beispiele Produktpositionierung” beziehe ich mich auf den vorangegangen Artikel: “Produktpositionierung richtig machen”.

Das die Positionierung und somit die richtige Marktmessage auch ein Problem für große und bekannte Unternehmen darstellt, ist  mir im Laufe meiner Tätigkeit schon häufiger begegnet. An Hand eines Vergleiches zwischen zwei Schwergewichten der IT, die mit einem ähnlichem Produkt am Markt sind, erfahren Sie exemplarisch, wie unterschiedlich die Produkte positioniert und kommuniziert werden.

1. Beispiel Produktpositionierung – Google Apps for Business

Unter dem Namen Google Apps werden verschiedene Einzelapplikationen zusammengefasst.
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Wie im obigen Bild zu sehen beschreibt Google überwiegend Feature und folgt so der Vorgehensweise “Feature-Function-Benefit”. Als erstes wird hier die Technologie “Web” genannt, gefolgt von den Funktionen “Email”, “Kalender” und “Dokumente”. Am Ende wird dem Marktteilnehmer noch mitgeteilt er kann das von überall aus machen. Doch welches Problem wird für den Marktteilnehmer gelöst?

Schaut man weiter auf die einzelnen Teilprodukte in Google Apps, verschärft sich dieses Bild.
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Die Überschriften wirken schon wie reine Plattitüden, liest man dann die folgende Einleitung der Abschnitte, sieht man sofort, dieses hat nichts mit einer marktorientierten Produktpositionierung gemein. Es wird vor allen Dingen das Produkt immer wieder angesprochen, in den Mittelpunkt gestellt und Phrasen aneinandergereiht. Sehr gut zeigt es der Satz “Gmail is designed to make you more productive.” und dessen Folgesätze.

Für mich sieht dieses nach einem typischen Technologie-Unternehmen aus. Zu erst wurde sich am Schreibtisch etwas ausgedacht und in Technologie gegossen. Anschließend hat man sich Gedanken gemacht wie man diese Technologie an den Marktteilnehmer bringt.
Dieses ist definitiv die falsche Vorgehensweise, jedoch kann man auch so ein Produkt richtig positionieren und kommunizieren. Dafür muss der Produktmanager herausfinden, welche Probleme er mit dieser Technologie am Markt löst. Mit diesen gewonnenen Informationen kann er dann wieder in die Produktpositionierung mit Hilfe der Marketecture einsteigen und so aus der Technologie ein Produkt machen.

2. Beispiel – Microsoft Office 365

Dieses Beispiel folgt in wenigen Tagen in einem weiteren Teil.

Übung für Sie

Als Übung schauen Sie sich bitte einmal die Produktpositionierung und die Kommunikation zu Ihrem Produkt an. Stellen und beantworten Sie sich folgende Fragen:

  1. Wer oder was steht im Mittelpunkt meiner Aussagen
  2. Beschreibe ich welches Problem für wen gelöst wird?

Nutzen Sie auch alle Hilfen und beachten Sie auch alle Punkte aus dem vorhergehenden Artikel zur Produktpositionierung.

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Eine Aufgabe eines Produktmanagers ist die Produktpositionierung. Als Werkzeug für Produktpositionierung hat der Produktmanager das sogenannte Positionierungsdokument. Dieses ermöglicht ein wirkungsvolles Positionieren und bietet folgende Vorteile:

  • Vereinfacht den Verkaufsprozess
  • Stellt Gesprächspunkte für Presse und Analysten bereit
  • Macht die Ankündigungen und Materialien klar und konsistent.

Wichtig ist beim Erstellen des Positionierungsdokument immer folgende Dinge im Fokus zu behalten:

  1. Kommuniziere zum Käufer
  2. Sei klar und nicht aufgehübscht
  3. Vermeide typische Herstellersprache (Unser Produkt ist überragend, elegant, robust, skalierbar, flexibel, portabel, erweiterbar, Datenbank-unabhängig, doppel-neutral, dynamisch, vollgesichert, Next-Generation- Technologie, das Beste vom Besten)

Bevor Sie nun mit der Produktpositionierung für Ihr Produkt loslegen, beantworten Sie sich bitte folgende Fragen:

  • Was für Probleme lösen wir?
  • Wie hoch ist das Problem vom Käufer bewertet?
  • Was ist an unserem Angebot einzigartig?
  • Was ist der alleinige vorrangige Nutzen?

Eine gute und marktorientierte Produktpositionierung kann aus meiner Erfahrung, am einfachsten mit der sogenannten Marketecture erzielt werden. Die Marketecture ist ein Positionierungswerkzeug welches Sie in meinem Produktmanagement Trainings vermittelt bekommen und erlernen können. Wichtig in der richtigen Produktpositionierung mit Marketecture ist, dass Sie immer im Sinne des Marktteilnehmers und Käufers denken.

  • Präsentieren Sie das Produkt mit Begriffen mit denen der Käufer vertraut ist
  • Machen Sie, dass es „perfekt passt“ in des Käufers Denkweise

Wenn Sie diese Punkte alle beherzigen und die Marketecture aus den Trainings nutzen, werden Sie ihre Produkte erfolgreicher vermarkten als zahlreiche ihrer Wettbewerber.

Hinweis: Beispiele und weitere Informationen zum Thema richtige Produktpositionierung folgen demnächst hier an dieser Stelle.

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